Was verursacht Zahnfehlstellungen und krumme Zähne?

Drei von vier Kindern haben zu eng stehende Zähne und Kiefer, die sich nicht so entwickeln, wie sie es eigentlich sollten. Diese Probleme stellen viele Eltern bei ihren Kindern schon früh im Alter von 3 bis 5 Jahren fest.

Funktionsstörungen des weichen Gewebes

Die moderne Forschung hat gezeigt, dass die Funktionsstörungen des weichen Gewebes (sogenannte myofunktionelle Störungen) wie z.B. das „Atmen mit offenem Mund“, das „Zungenpressen“ und „Am-Daumen-Lutschen“ unter anderem die Ursachen für eine falsche Kiefer-Entwicklung, zu eng stehende Zähne und andere kieferorthopädische Probleme sind. Dazu zählen auch die Folgen des vorzeitigen Verlustes der Milchzähne oder Sprachfehler wie z.B. das Lispeln und auch das Schnarchen.

Die Ursachen sind vielfältig

Häufig resultieren Zahnfehlstellungen und krumme Zähne aus schlechten Lutschgewohnheiten (zu lange Flaschenernährung oder die Flasche als Hilfe zum Beruhigen des Kindes oder beim Einschlafen), der Angewohnheit, die Wangen zwischen die Zahnreihen zu ziehen oder Nachahmungen von schlechten Angewohnheiten bei Geschwisterkindern (z.B. die offene Mundhaltung). Zu ca. 50% liegt aber auch eine genetische Ursache, sprich Vererbung, vor. Also ca. 50% der Ursachen sind funktionell erworben und ca. 50% der Ursachen sind vererbt.

Die Funktion der Muskeln im Bereich Lippe, Wange und Zunge kontrollieren die Position der Kiefer und die Stellung der Zähne.

Daher ist es wichtig, dass eine kieferorthopädische Therapie individuell auf die jeweilige myofunktionelle Störung ausgerichtet wird. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die Position der Zähne speziell durch die Muskeln der Wangen, Lippen und der Zunge bestimmt wird.

Außerdem hängt die Entwicklung des ganzen Gesichts - im Hinblick auf das Wachstum - von der korrekten Funktion der Muskeln und der richtigen Atmung ab. Auch die Körperhaltung und andere weitergehende Funktionen des Körpers können deutlich beeinträchtigt werden.

Leider raten Zahnärzte oftmals zum Warten.

Normalerweise wird eine Behandlung in dem Alter von 3 bis 5 Jahren vom Zahnarzt oder Kieferorthopäden nicht empfohlen. Diese raten meist dazu zu warten, bis alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind. Dann raten sie zu einer Korrektur mit Zahnklammern oder Schienen. In manchen Fällen ist es dann (nach gängiger Lehrmeinung) sogar notwendig, zwei oder sogar vier bleibende Zähne aus Platzgründen zu ziehen. Dies wollen wir mit den neuen Therapieansätzen schon im Voraus verhindern.

Informieren Sie sich zu dem wichtigen Thema: Ohne Zähne ziehen ausführlich auf unserer Spezial-Website Zähne ziehen - Nein Danke!
 

Wenn die bleibenden Zähne im Alter von 6 bis 8 Jahren durchbrechen, sieht man dem Gesicht des Kindes allerdings das Problem bereits oft deutlich an.

Der Ansatz der sogenannten MRC Kliniken®, zu denen auch wir uns zählen, geht dahin, die Ursachen für die krummen Zähne bei Ihrem Kind im Alter von 5 bis 8 Jahren einzuschätzen. Daran schließt sich direkt die auf Ihr Kind zugeschnittene funktionelle Früh-Behandlung an, die sowohl die Ursachen als auch die Folgen therapieren kann.

Durch die Korrektur dieser myofunktionellen Störungen in einem frühen Alter bietet sich eine Vielfalt von Lösungen: die Kiefergelenke entwickeln sich richtig, die Anordnung der Zähne wird korrigiert, das Wachstum der Kieferknochen und die Stellung vom Unterkiefer zum Oberkiefer verbessert sich und der Gesamteindruck des Gesichts wird optimiert.

Fragen Sie uns zur Frühbehandlung · Tel.: +49 (0)221 - 61 26 39.